Coronaimpfung: Wir impfen!

Seit 07.04.2021 impfen wir gegen das Coronavirus. Bitte beachten sie, dass weiterhin eine Impfstoffknappheit besteht und wir insbesondere für den Pfizer/BioNTech Impfstoff nach Priorisierungsliste impfen (da nur sehr wenige Impfdosen verfügbar).

Auflistung der Personengruppe, welche wir derzeit mit dem Impfstoff von Pfizer/BioNTech impfen können. Bitte bringen sie zur Impfung entsprechende Bescheinigung mit. Bitte hier drücken.

  1. Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben,
  2. Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen sowie in ambulant betreuten Wohngruppen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  3. Personen, die regelmäßig Schutzimpfungen gegen das Coronavirus
    SARS-CoV-2 durchführen oder im Rahmen ambulanter Dienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben,
  4. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem
    sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARSCoV-2 tätig sind.
  5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln,
    betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder
    tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARSCoV-2 besteht.
  6. Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder
    tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARSCoV-2 besteht:
    a) Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung,
    b) Personen nach Organtransplantation,
    c) Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder
    mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,
    d) Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen,
    e) Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose
    oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,
    f) Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen,
    g) Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen,
    h) Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,
    i) Personen mit chronischer Nierenerkrankung
    j) Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40),
  7. Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sind
  8. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der
    Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in
    Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und
    sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt
  9. Polizei- und Einsatzkräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der
    öffentlichen Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, sowie Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind (soweit nicht durch den Bund geimpft),
  10. Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für
    das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  11. Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt
    sind,
  12. Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind,
  13. Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst (sofern nicht in der Gruppe der höchsten Priorität erfasst) oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind,
  14. Personen, die in Obdachlosenunterkünften oder Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen oder Spätaussiedlern oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind,
  15. Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch
    regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind sowie persönliche Assistenzkräfte, die im Arbeitgebermodell beschäftigt werden.
    Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität gemäß § 4 CoronaImpfV
  16. Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen
    Krankheits-verlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
    a) Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen,
    b) Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen,
    c) Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie,
    d) Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer
    anderen chronischen neurologischen Erkrankung,
    e) Personen mit Asthma bronchiale,
    f) Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung,
    g) Personen mit Diabetes mellitus ohne Komplikationen,
    h) Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30),
    i) Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung durch
    die Einzelfallkommission aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall
    ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht,
  17. Personen,
    a) die Mitglieder von Verfassungsorganen sind,
    b) die in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in
    den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege tätig sind,
    c) die in besonders relevanter Position im Ausland bei den deutschen
    Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind, oder
    d) die als Wahlhelfer tätig sind
  18. Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft,
    in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik
    und im Telekommunikationswesen (Die Zugehörigkeit zur kritischen Infrastruktur
    wird durch eine Auflistung durch die Sächsische Staatsregierung festgelegt.).
  19. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in
    Laboren, und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut,
  20. Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind,
  21. Personen, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht von § 3 Absatz 1 Nummer 9 CoronaImpfV erfasst sind, tätig sind,
  22. sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.

Die Priorisierung für den Impfstoff von AstraZeneca ist in Sachsen aufgehoben. Wir impfen mit AstraZeneca-Impfstoff insbesondere über 60 Jährige, aber auch Jüngere, wenn eine Indikation vorliegt (z.B. berufliche Reise, Pflege von Angehörigen, Vorerkrankungen, sonstiger dringender Impfwunsch ). Frauen unter 50 Jahre empfehlen wir vorerst die weitere Verfügbarkeit von BioNTech in den kommenden Wochen im Auge zu behalten.



Leider erfahren wir immer erst kurzfristig die zu erwartende Anzahl an Impfdosen für die kommende Woche. Donnerstagabend werden dies Termine online freigegeben.

Bitte bringen sie zur Impfung den Aufklärungsbogen ausgefüllt mit.

Weitere Informationen zu den einzelnen Impfungen erhalten sie auf der Seite des Robert Koch Instituts.

Hintergrundinformationen zum Impfstoff von Moderna und Pfizer/BioNTech erhalten Sie hier.

Hintergrundinformationen zum Impfstoff von AstraZeneca- Impfstoff erhalten Sie hier.

Gern können sie hier bereits ihren Impfwunsch an uns übermitteln. Wir informieren sie telefonisch über einen Termin, wenn Impfstoff verfügbar ist. :







    Hinweise zur Impfung

    Hiermit möchten wir auf ein paar Fragen zur Coronavirusimpfung antworten, die als Hausärzte an uns heran getragen werden. Dies stellt keine wissenschaftliche Abhandlung dar, sondern spiegelt unsere persönliche hausärztliche Meinung nach Beschäftigung mit der Erkrankung und der vorhandenen Literatur zur Impfung wieder.

    Um zu weiteren Informationen zu kommen, bitte hier drücken.

    Soll ich mich impfen lassen? Warum soll ich mich impfen lassen?

    JA. Damit die Wahrscheinlichkeit deutlich gesenkt wird selbst schwer an einer Erkrankung mit dem SARS-Coronavirus zu erkranken. Die wissenschaftlichen Daten dazu sehen vielversprechend aus und sind bereits einigermaßen verlässlich, was die Wirkungen in den Monaten nach der Impfung angeht. Erfahrung mit Impfung gegen andere Atemwegserreger lassen auch vermuten, dass ein längerer Schutz bestehen wird und zumindest schwere Verläufe deutliche reduziert werden, wenn sich auch ein Ansteckung oder milde Verläufe letztlich nie zu 100 Prozent verhindern lassen. Ob es wie bei der Grippe ein saisonaler Impfstoff werden wird, der regelmäßig angepasst werden muss, steht noch nicht fest.

    Über die Wirksamkeit der Impfung auf die Reduktion der Weitergabe an Mitmenschen lässt sich aktuell nur spekulieren, aber auch hier stimmen die Erfahrungen optimistisch, dass milde Verläufe auch weniger Ansteckung mit sich bringen. Das Ziel „Herdenimmunität“ ist aus unserer Sicht Ende des Jahres erreichbar und damit auch wieder ein Leben ohne Gesichtsbedeckung. Auch hoffen wir wieder auf einen kräftigen Handschlag.

    Ist es wahrscheinlich eine schwere Nebenwirkung der Impfung zu erleiden?

    Die Impfung wird vor allem die üblichen lokalen Nebenwirkungen hervorrufen, wie sie zum Beispiel nach einer Grippeimpfung auftreten. Die aktuell zugelassenen Impfstoffe wurden allein in den Zulassungsstudien an über 20.000 Menschen getestet. Inzwischen wurde ein Großteil der Probanden schon über 3 Monate nach der zweiten Impfung nachbeobachtet. Noch mehr Menschen wurden inzwischen auch außerhalbe von Studien geimpft. Hinweise für schwere/lebensbedrohliche Impfkomplikationen treten normalerweise schon früh nach den Impfungen auf. Hierzu gab es in den Studien und auch  bei den Impfbestrebungen verschiedener Länder Hinweise auf vermehrt allergische Reaktionen bis hin zur Schocksymptomatik v.a. bei Allergikern, welche aber jeweils medikamentös beherrschbar waren. Ein Impfarzt wird bei der Coronaimpfung stets zugegen sein. Die Impfung führt vor allem zu einer Lokalreaktion, wie zahlreiche andere Impfungen auch. Mit Schmerz, Schwellung und ggf. Rötung an der Einstichstelle ist zu rechnen, auch mit Fieber und Abgeschlagenheit über wenige Tage, in der Regel ist dies ein Zeichen der Reaktion des Körpers und der Immunantwort.

    Was ist von den Meldungen zu Todesfällen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung zu halten?

    Hier darf man sich nicht von den Überschriften täuschen lassen. Liest man im Detail wird man feststellen, dass es sich um Einzelfälle bei schwer kranken Menschen handelt. Wenn ein Impfstoff MILLIONENFACH angewendet wird, und dass zu 50% bei Menschen über 80 Jahren, wie es aktuell in Deutschland geschieht, liegt es an der Natur der Sache und der Zahlen, dass zahlreiche natürliche Todesfälle, wie Herzinfarkte, Schlaganfälle auch in der Zeit nach der Impfung auftreten, wie sie auch ohne Impfung aufgetreten wären. Die Impfung schützt schließlich primär vor schweren Verläufen der Infektion mit dem SARS-Corona-Virus 2 und nicht vor den weiteren Erkrankungen des Lebens. Ein zeitlicher Zusammenhang bedeutet jedoch nicht, dass die Impfung die Ursache ist. Die Arzneimittelüberwachung in Deutschland würde Signale erkennen und die Impfungen stoppen, sollte es hier zukünftig belastbare Hinweise auf negative Zusammenhänge geben.

    Muss ich Angst vor DNA-Veränderungen bei einem RNA Impfstoff haben?

    Dies ist äußerst unwahrscheinlich. Die so genannte Boten-RNA (mRNA) wird tagtäglich millionenfach in unserem Körper von unseren eigenen Genen (DNA) durch Ablesen produziert, transportiert, erneut abgelesen, zu funktionierenden Bausteinen umgebaut und wieder abgebaut. Sie ist ein Teil unseres Körpers. Dies passiert jede Sekunde und würde dabei regelmäßig etwas schief gehen, würde auch unsere eigene mRNA uns regelmäßig DNA-Schäden produzieren, sollte ihre Information an der falschen Stelle in unseren Erbstrang eingebaut werden. Die DNA hat sich im Laufe der Evolution gut gegen äußere Veränderungen geschützt und erkennt solche Fehler. Es ist also höchst unwahrscheinlich, dass sich mRNA in unser Erbgut einbaut. Genauso unwahrscheinlich ist dies für die mRNA welche v.a. die Information des SPIKE-Proteins des SARS-Corona-Virus 2 umfasst, also dem wirksamem Bestandteil der aktuell hauptsächlich eingesetzten Impfstoffe.

    Kann man mich zur Impfung zwingen?

    NEIN. Keiner wird zur Impfung gezwungen. Auch wir werden sie weiter behandeln, sollten sie sich nicht impfen lassen, aus welchen Gründen auch immer.

    Kann ich danach auf die Kontaktbeschränkungen verzichten oder auf den Mund-Nase-Schutz?

    NEIN. Dazu ist der Anteil an Geimpften zu gering. Auch ist noch nicht bekannt ober auch die Übertragung an die Mitmenschen bzw. Nicht-Geimpften ausreichend reduziert wird. Die Übertragung ihrer Tröpfchen beim Atmen, Singen, Sprechen und Husten sollten auch sie weiter so gering wie möglich halten.

    Ich war nachweislich mit dem SARS-Coronavirus 2 erkrankt, soll ich mich auch impfen lassen?

    Aktuell ist dazu keine klare Empfehlung zu geben. Nach aktuellen Stand der Wissenschaft gibt es dazu kaum verwertbaren Daten. Wenn sie nachweislich (Antigentest oder PCR POSITIV) und mit Symptomen erkrankt waren, ist von einem Immunschutz und der Bildung von Abwehrmöglichkeiten ihres Immunsystems auszugehen, auch wenn sich nicht immer Antikörper finden lassen. Es gibt auch Immunzellen (Lymphozyten), welche teils ohne nachweisbare Antikörper gegen die Viren aktiv werden können. Wie das ganze letztlich mehre Monate nach Infektion aussieht bleibt abzuwarten. Aktuell würden wir sagen, dass man ca. 3 Monate nach einer nachgewiesenen Infektion eine Impfung erwägen kann. Ggfs. reicht hierbei auch eine einmalige Impfung aus.

    Soll ich einen Antikörper Test vor der Impfung machen, ob ich nicht doch schon erkrankt war?

    NEIN. Das ist aus unserer aktuellen Sicht arbeits- und kostenproduzierender Mehraufwand, ohne dass er die Entscheidung zur Impfung wesentlich beeinflussen wird und sollte.

    Ich nehme Blutverdünner, wie soll ich mich verhalten?

    In der Regel können sie ihren Blutverdünner weiter einnehmen und achten in den 5 Minuten nach der Impfung, welche immer in einen gut durchbluteten Muskel erfolgt, auf ausreichend Druck auf die Einstichstelle. Es werden wenig traumatisierende äußerst dünne Injektionsnadeln genommen. Die Erfahrung zeigt, dass auch unter Einnahme von Blutverdünnern nicht wesentlich mehr Komplikationen an der Einstichstelle auftreten. Sollten sie in der Vergangenheit unter ihrer blutverdünnenden Medikation schwere Komplikationen erlitten haben, sprechen sie uns vorher an. Eventuell können einer oder mehrere ihre Blutverdünner vor der Impfung pausiert werden.

    Wer sollte nicht geimpft werden.

    Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren: Es ist kein zugelassener Impfstoff vorhanden. Außerdem haben Kinder nur ein äußerst geringes Risiko einen schweren Verlauf einer Coronaerkrankung zu erleiden.

    Akut Erkrankte: Bei Personen mit AUSGEPRÄGTEN Zeichen einer Grippe oder SCHWERER Erkältung sollten sie ihre Impfung zurückstellen (starker Husten, Fieber >38,5°C oder Luftnot). Menschen mit leichtem Erkältungsgefühl (Schnupfen, leichtes Kratzen im Hals usw.) können durchaus geimpft werden.

    Sind Menschen unter einer laufenden Chemotherapie oder starken Rheumamedikamenten von der Impfung ausgeschlossen?

    NEIN, auch Menschen mit Krebserkrankungen und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sollten sich impfen lassen. Die aktuellen Impfstoffe sind keine Lebendimpfungen. Somit rufen sie auch keine Impferkrankung hervor, die unter einer immunschwächenden Therapie eventuell schwerer verlaufen würde. Über die Stärke der Schutzwirkung lässt sich jedoch nur spekulieren, da auch die Immunantwort auf die Impfung medikamentenbedingt schwächer ausfallen kann. Im Zweifel fällt also die Schutzwirkung vor dem SARS-Corona-Virus 2 geringer aus. Sollten Menschen mit einer Chemotherapie oder mit bestimmten Rheumamedikamenten diese nur kurzfristig erhalten, kann es hier sinnvoll sein die Impfung mit einem 2-4 wöchigem Abstand zur letzten Einnahme dieser Medikamente zu beziehen. Bitte pausieren sie ihre Medikation aber nicht selbstständig.

    Wo bekomme ich Impftermine?

    Vorraussichtlich bald auch in unserer Arztpraxis, aber auch weiterhin im Impfzentrum. Hier ist Ausdauer und Geduld notwendig. Wenn den Impfzentren neue Kontingente gemeldet werden, werden neue Termine freigeschalten, welche aufgrund der aktuellen Knappheit leider schnell vergeben sind. Aktuell sind v.a. pflegendes und medizinisches Personal, sowie Menschen über 80 Jahren sowie Pflegeheimbewohner dran. Früher oder später wird sich jeder einen Termin holen können.

    Sie können sich auch in unser obiges Formular eintragen. Wir werden ihnen, wenn Impfstoff da ist einen Termin per Mail zusenden.

    Im Internet: https://sachsen.impfterminvergabe.de/

    telefonisch: 0800 0899 089

    Reicht es nur eine Impfdosis zu erhalten?

    NEIN. Die aktuell verfügbaren Impfstoffe müssen zweimal verabreicht werden.Nach nur einer Impfdosis liegt die Wahrscheinlichkeit allenfalls bei 50 Prozent geschützt zu sein. Im Zweifel hat mit nur einer Dosis also KEINEN Impfschutz.

    Doktor, werden sie sich selber impfen lassen?

    Diese Frage beantworten wir ganz klar mit ja. Zwei von uns hatten schon das Glück und beide Impfungen gut vertragen.

    Wir haben Polio im Griff, auch die Masern wieder, lassen sie uns jetzt Corona gemeinsam kontrollieren.

    Kurz zusammengefasst: Lassen sie sich impfen!

    Haben Sie bereits einen Termin im Impfzentrum und benötigen ein Attest für ihre Bevorzugung / Priorisierung, so füllen sie bitte folgendes Formular aus. Wir senden ihnen das Attest zu.